Weltcupauftakat in Stellenbosch Südafrika

Der Auftakt zur diesjährigen UCI-MTB-Weltcupserie wurde in Stellenbosch (Südafrika) ausgetragen, wo die gesamte Weltelite zum „Saison-Halali“ blies. Ich fuhr als 19. in der Klasse U23 mein bisher bestes Weltcupresultat ein und konnte weitere 7 UCI-Punkte auf meinem Konto verbuchen.

 

Bundestrainer Peter Schaupp nominierte 10 Mountainbiker für den Weltcupauftakt und ein anschließendes zweiwöchiges Trainingslager in Stellebosch (Südafrika), darunter auch mich. Nach 12-stündigem Non-Stopp-Flug von München nach Kapstadt bezog die MTB-Nationalmannschaft in der Academy of Sport in Stellbosch für drei Wochen Quartier. Nur zwei Tage blieben den Fahrern zur Akklimatisation an die mit bis zu 30°C hochsommerlichen Temperaturen und zum vertraut machen mit dem knochentrockenen und technisch sehr anspruchsvollen Weltcuprundkurs.
Als ich das erste Mal mit Techniktrainer René Schmidt die Strecke abfuhr, hatte ich vor manchen Passagen schon Respekt. An den Rock Garden, die Wood Sticks (quer- und übereinandergelegte Baumstämme in einer Abfahrt), die zahlreichen Jumps und die mit hohen Anliegern versehenen serpentinenartigen Abfahrten musste ich mich erst langsam herantasten, was auf dem sehr trockenen und staubigen Boden nicht immer sturzfrei gelang. Im Rennen lief es aber dann für den ersten Weltcupstart in der noch jungen Saison ganz ordentlich. Mit Nina Benz (Head-Ciclo) und Barbora Prudkova (Tschechien) konnte ich mich in Runde zwei aus einer Gruppe absetzen und in die Top 20 fahren. In der Schlussrunde konnten Nina und ich uns von der Tschechin absetzten. Dann rutschte ich mit dem Hinterrad an einem steilen Anstieg auf dem staubigen Boden weg. Nina nutze dies aus und fuhr ihr Tempo weiter. Mit 13 Sekunden Rückstand auf Nina fuhr ich als 19. ins Ziel. Mein Ziel, in die Top 20 zu fahren, habe ich mit meinem bisher besten Weltcupresultat erreicht. Doch vor allem im technischen Bereich und in Puncto Rennhärte habe ich noch Luft nach oben. Aber ich stehe ja am Saisonanfang und möchte meine Bestform zu den Saisonhöhepunkten in den Monaten Juni bis August erreichen.

 

Fazit:

Platz 19, Weltcupauftakt mit südafrikanischem Flair